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Wollten Sie schon immer mal wissen ob Sie ein Digital Immigrant oder ein Digital Native sind? Dann sollten Sie jetzt gut aufpassen.

Im Bereich des Social Media Marketings spricht man meistens von zwei verschiedenen Nutzergruppen. Den Digital Natives und den Digital Immigrants. Beide Gruppen haben höchst unterschiedliche Einstellungen und Erwartungen bezüglich Social Media.

Auch der Arbeitstil sowie die Einstellung zur Arbeit sind unterschiedlich. So zeichnen sich Digital Immigrants durch Fleiß und Leistungsbereitschaft aus. Sie arbeiten zudem meist linear, Aufgabe für Aufgabe und legen dabei mehr Wert auf Qualität, als auf Quantität.

Ganz im Gegenteil zu den Digital Natives, die deutlich offener sind, neue Dinge auszuprobieren. Aufgaben gehen sie eher spielerisch an und auch sonst arbeiten sie viel lieber an mehreren Dingen gleichzeitig, sprich Quantität statt Qualität. Schließlich sind sie damit aufgewachsen, dass ständig mehrere Dinge ihre Aufmerksamkeit verlangen.

Denn die Digital Natives nennt man auch gerne „die Online Generation“. Im Gegensatz zu den „Vernuftnutzern“, den Digital Immigrants. Der Kernunterschied der beiden Nutzergruppen hängt nämlich praktisch vom Geburtsjahr ab. Während die Digital Immigrants sich das ganze Wissen der neuen Technologien erst erlernen müssen, wie eine Art Fremdsprache, sind die Digital Natives direkt mit diesen Technologien aufgewachsen und können von daher spielerisch mit ihnen umgehen.

„Vernunftnutzer“ vs Digital Immigrants – wo ist der Unterschied?

Während der Vernuftnutzer das Internet nur benutzt, wenn es ihm in jenem Moment wirklich nützt, verbringt die Online Generation liebend gern den halben Tag vor dem PC oder Smartphone und durchstöbert eine Social Media Plattform nach der anderen.

Das kann grade für Unternehmen ziemlich anstrengend sein. Denn anders als die ältere Generation fordern die jungen Nutzer eine gewisse Transparenz, sowie einen gewissen Informationsfluss von Unternehmen. Da sind Digital Immigrants, die bei Fragen oder Problemen lieber zum Telefonhörer greifen und die persönliche Kommunikation vorziehen, deutlich pflegeleichter.

Beide Nutzergruppen haben ihre Stärken und Schwächer, jedoch ergänzen sie sich bei der Arbeit hervorragend. Auch bei der Planung von Social-Media-Initiativen, kann es ein großer Vorteil sein beide Parteien in die Planung mit einzubeziehen.