Hast du Wochen oder sogar Monate lang an einer SEO Strategie für deine Webseite gearbeitet ist es ärgerlich, wenn sich kleine Probleme einschleichen, die dein Webseiten Ranking dauerhaft schädigen. Es ist deshalb ratsam stets ein Auge auf Veränderungen in deinem Webseiten Traffic zu haben. Hier ist eine Liste der acht häufigsten Ursachen von Traffic-Einbußen:

1. Spam Traffic (Referral Spam)

Mehr Webseiten-Traffic ist nicht immer besser! Viele Seitenbetreiber klagen über Spam-Traffic, der von Spam-Sites stammt. Spam-Sites steuern die Besucher unfreiwillig auf deren Webseite, ohne zu dieser zu verlinken. Solcher Spam -Traffic schadet deiner Google Statistik, weil er eine hohe Bounce-Back-Rate, Absprungsrate, hat. In deinem Google Webmaster-Interface kannst du den Traffic von einzelnen Webseiten für die zukünftige Analyse ausschließen, um das Problem zu umgehen.

2. Duplicate Content

Webseiteninterner Duplicate-Content kann den Google-Crawler belasten, indem die gleichen Passagen mehrmals gecrawlt werden, während neue Inhalte nicht indexiert werden. Oft beinhalten verschiedene Versionen derselben URL den gleichen Content. Um dies zu umgehen, kannst du den Google-Bots in deinem Webmaster-Interface befehlen, jeweils eine der Seiten Versionen, – entweder mit oder ohne WWW-  zu bevorzugen. Indem du cononial-, nonindex- und den follow-Tag nutzt, kannst du zudem sicherstellen, dass der Suchmaschinen Crawler den Link zu dem originalen Content erhält und Unterseiten mit Duplicate-Content nicht in seinen Index aufnimmt.

3. Falsche Schema-Nutzung

Falsche Nutzung des Schema-Markups wird von Seitenbetreibern verwendet, um die Webseite kurzfristig in den SERPs nach oben zu bringen, bedeutet auf lange Sicht jedoch Abstrafungen von Google und damit Website-Traffic Einbußen. Halte dich daher an die Google Richtlinien zur richtigen Schema Nutzung und nutze das Google Tool zum Testen deiner Schema Struktur.

4. Plötzlicher Traffic-Rückgang

Was tun, wenn dein Webseiten-Traffic plötzlich dramatisch nachlässt? Schwankungen in der Besucherzahl sind normal und können von Jahres-, wie auch von Tageszeit abhängig sein. Sollte kein Traffic mehr zu verzeichnen sein, suche nach Fehlern in deinem Google Analytics-Tracking-Code oder füge ihn wieder ein, solltest du kürzlich ein neues CMS-Theme installiert haben.  Stelle sicher, dass zusätzliche Analytics-Software dein Goolge-Analytics nicht negativ beeinflusst und prüfe, ob Google deine Webseite abgestraft hat.

5. Veraltete Sitemaps

Aktuelle xml-Sitemaps geben Suchmaschinen einen schnellen Überblick über deine Webseite-Struktur und ihre Links. Veraltete Sitemaps füttern Google mit veralteten Links und irrelevanten Bereichen deiner Webseite. Aktualisiere deine Sitemaps deshalb regelmäßig.

6. Falsche Nutzung von UTM-Parametern

UTM-Parameter sind nicht dazu gedacht, die Performance einzelner Marketingelemente innerhalb deiner Webseite zu verfolgen. Daher kann es passieren, dass Google-Analytics die Herkunft deiner Besucher falsch interpretiert und diese als von deiner Webseite kommend, anstatt als Klick aus der organischen Googlesuche interpretiert. Solche Probleme können vermieden werden, indem du Events, anstatt UTM-Parameter, zum Nutzer-Tracking auf deiner Webseite einsetzt.

7. Langsame Pagespeed

Die Ladezeit ist ein offizieller und wichtiger Google-Rankingfaktor und beeinflusst deinen Traffic direkt und massiv. Eine schnelle Ladezeit führt zu einer hohen Absprungsrate von deiner Webseite . Eine zu lange Ladezeit veranlasst viele Besucher deine Webseite zu verlassen, noch bevor sie deinen sorgfältig zusammengestellten Content lesen konnten! Lese in diesem Blogbeitrag, wie du die Ladezeit deiner Webseite beschleunigen kannst.

8. Zu wenig Content

Dünner Content bedeutet, dass deine Webseite dem Besucher wenig originellen, bzw. neuen Inhalt bietet. Webseiten mit dünnem Content werden von Google abgestraft, weil sie für den Nutzer keinen Mehrwert bereithalten. Content meint also nicht nur Text. Alle Inhalte, die für den Nutzer einen Mehrwert bieten, spielen in deine Content-Dichte. Content-Probleme wurzeln häufig in Praktiken, wie Content-Scraping, automatisch generierten Inhalten, Duplicate-Content aus Affiliate-Programmen und Doorway-Pages. Vermeide diese Praktiken. Erstelle deine Inhalte und behalte dabei die Interessen deiner Nutzer im Blick!